Über dieschreibendeseele
Über mich

Mein Name ist Marie Marén Nitz, ich bin 24 Jahre alt und lebe in der wunderschönen Fontanestadt Neuruppin – einer kleinen Stadt in Brandenburg –, wo ich auch geboren und aufgewachsen bin. Nach meinem Abitur im Jahr 2021 habe ich zunächst drei Semester Hebammenwissenschaft (B. Sc.) studiert. Dieses Studium habe ich jedoch im Frühjahr 2023 aus verschiedenen Gründen abgebrochen. Danach habe ich mir erstmal bewusst Zeit genommen, um herauszufinden, was ich im Leben eigentlich wirklich machen will, wofür ich brenne und wo meine Stärken und Schwächen liegen. Denn genau das hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie getan. Stattdessen habe ich mich immer von dem leiten lassen, was andere von mir erwartet haben, wo sie mich gesehen haben oder was in irgendeiner Form »naheliegend« war. Doch als ich dann zum ersten Mal in den Austausch mit meinem Herzen gegangen bin, war die Antwort auf die Frage, wo es mich beruflich hinzieht, relativ schnell klar: Seit Oktober 2023 studiere ich Medien- und Eventmanagement (B. A.) an der Media University (MU) in Berlin. Mittlerweile bin ich im sechsten Semester angekommen. Und auch, wenn der Weg bis hierhin alles andere als leicht war, merke ich immer wieder, dass diese Entscheidung damals richtig war.
Seit Ende 2020 lebe und ernähre ich mich aus ethischen Gründen vegan. Denn ich liebe Tiere und verbringe auch gern Zeit mit ihnen. Für mich gibt es diese starre Trennung zwischen Menschen und Tieren nicht. Für mich gibt es nur Lebewesen. Deshalb liegt mir der Tierschutz auch so sehr am Herzen. Ich möchte eine Stimme für die sein, deren Stimmen der Mensch oft nicht hört oder nicht hören will. Das ist auch der Grund, weshalb ich mich für den Klimaschutz einsetze. Ich kann einfach nicht tatenlos dabei zusehen, wie der Mensch Stück für Stück unsere Erde und damit unsere Lebensgrundlage zerstört. Darüber hinaus bin ich intersektionale Feministin und als lesbische Frau auch Teil der queeren Community. Grundsätzlich denke ich, dass Aktivismus heutzutage wichtiger ist denn je. Dafür reicht ein Blick in die Welt. Und dazu passt auch mein – zugegeben etwas kurzes, aber dafür umso prägnanteres – Lebensmotto: Liebe.

Apropos Liebe: Meine größte Leidenschaft ist das Schreiben – mehr dazu findet Ihr im nächsten Abschnitt. Natürlich habe ich daneben aber auch noch andere Hobbys: Seit Anfang 2025 bringe ich mir selbst das Klavierspielen bei, jedoch nicht für irgendeine Bühne, sondern nur für mich. Das Klavier hat mich einfach schon immer fasziniert und ich liebe den Klang und die Kraft dieses wunderbaren Instruments. Überhaupt ist Musik ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Deshalb gehe ich auch gern auf Konzerte. Dort kann ich meine Seele so richtig treiben lassen. Noch lieber gehe ich aber ins Theater und zu Lesungen. Das ist und bleibt einfach meine Welt. Dafür bin ich absolut keine Sportskanone und ich war auch noch nie in meinem Leben in einem Fitnessstudio. Dennoch inlineskate ich sehr gern und ich mag lange Spaziergänge mit lieben Menschen oder auch allein. Am allerliebsten aber schaukele ich. Das ist für mich wie Fliegen. Wider Erwarten ist mein Lieblingselement jedoch nicht die Luft, sondern das Wasser. Ich war schon immer eine totale Wasserratte und vor allem ein absolutes Ostseekind. Die Ostsee ist wie meine zweite Heimat, mein Kraft- und Seelenort. Dabei gibt es nur eine Sache, die ich dort noch lieber mache als Schwimmen: Strandfunde sammeln. Da könnte mensch mich wirklich morgens am Strand absetzen und abends wieder abholen. Beim Sammeln am Strand vergesse ich einfach alles um mich herum – inklusive der Zeit. Genauso wie beim Puzzeln, das könnte ich auch stundenlang machen. Und schließlich bin ich auch eine kleine Fernseheule. Am liebsten schaue ich deutsche und europäische Filme und Serien – und ja, richtig altmodisch im linearen öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Aber dazu stehe ich auch voll und ganz. Zumal mich die Branche generell sehr interessiert, weshalb ich mir gut vorstellen kann, mich später auch beruflich in diesem Bereich zu verwirklichen.
Über das Schreiben

In erster Linie bin ich Lyrikerin und schreibe Gedichte und Poetry-Slam-Texte. Hin und wieder verfasse ich aber auch Essays und Kurzgedanken sowie Texte für unterschiedliche, zumeist gesellschaftspolitische, Projekte. Einen Schreibstil im engeren Sinne habe ich nicht. Ich schreibe über das, was mich bewegt, und lasse der Form dabei stets freien Lauf.
Mein erstes Gedicht habe ich im Alter von 18 Jahren geschrieben. Es war ein Liebesgedicht für eine Frau, in die ich unglücklich verliebt war. Das Gedicht habe ich ihr nie gezeigt, aber so bin ich zum Schreiben gekommen. Damals dachte ich, es wäre ein einmaliger Ausflug in die Welt der Poesie gewesen. Doch dann habe ich erkannt, dass ich im Schreiben ein Ventil gefunden habe, über das ich meine Gedanken und Gefühle ausdrücken und damit auch ein Stück weit verarbeiten kann. Und dieses Ventil brauchte ich auch. Denn damals hatte ich noch keine Menschen in meinem Leben, mit denen ich über all das hätte reden können.
Am Anfang habe ich nur für mich geschrieben. Mit der Zeit habe ich jedoch gemerkt, dass meine Werke auch andere Menschen berühren und ihnen das Gefühl geben können, nicht allein zu sein. Genau deshalb habe ich mich irgendwann dazu entschieden, mit meinen Werken hinauszugehen und sie fliegen zu lassen. Und auch, wenn es mir bis heute schwerfällt, auf der Bühne zu stehen, möchte ich mich dieser Herausforderung immer wieder stellen und daran wachsen.
Über diese Website
Aus demselben Grund habe ich auch diese Website hier ins Leben gerufen: Ich möchte meine Werke sowie die Hintergründe und Geschichten zu deren Entstehung mit Euch teilen. Letzteres ist mir besonders wichtig – nicht nur, weil genau das bei den meisten geschriebenen Werken im Verborgenen bleibt und ich die Idee, damit zu brechen, irgendwie interessant finde, sondern vor allem auch, weil es mir eine Herzensangelegenheit ist, Sichtbarkeit zu schaffen, Themen zu enttabuisieren und aus der Perspektive einer Betroffenen zu erzählen. Ihr werdet hier also viel über mich, meine Gedanken- und Gefühlswelt sowie meine Vergangenheit erfahren.

Darüber hinaus werde ich auf dieser Website alle meine Auftritte und Lesungen ankündigen. Und zu einigen werde ich im Anschluss auch ein paar Worte schreiben und Euch mit Fotos und Videos versorgen.
Für Anfragen oder Feedback könnt Ihr mich gern jederzeit per E-Mail oder per Direct Message über Instagram oder LinkedIn kontaktieren. Die entsprechenden Kontaktdaten findet Ihr im Impressum. Ihr könnt aber auch einfach das Kontaktformular unten nutzen. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf jede E-Mail, jede Nachricht und jeden Kommentar und besonders darauf, mit Euch in den Austausch zu kommen.
Zum Schluss noch eine ganz wichtige Sache, weil es mir ein starkes inneres Bedürfnis ist: Ihr werdet unter jedem meiner Gedichte den Hashtag »#gedichtegegenrechts« finden – unabhängig davon, ob sich das Gedicht inhaltlich mit dem Thema auseinandersetzt oder nicht. Ich möchte damit ein Zeichen gegen das sukzessive Erstarken rechter Kräfte in Deutschland setzen, das auch die Freiheit der Kunst gefährdet. Denn ich empfinde in Bezug auf diese Entwicklung oft ein Gefühl der Ohnmacht, weil vonseiten der Verantwortlichen in der Politik, in meinen Augen, viel zu wenig dagegen getan wird – manchmal eher im Gegenteil. Dabei hat uns die Geschichte eigentlich schon einmal gelehrt, wie verdammt gefährlich es ist, rechte Kräfte zu unterschätzen und ihnen Raum zu geben. »Nie wieder ist jetzt!« ist nicht einfach nur ein Demo-Slogan, sondern es ist ein Auftrag an uns alle, der unsere volle Aufmerksamkeit erfordert und der vor allem Arbeit bedeutet, und zwar täglich und überall. Und zu diesem gesellschaftlichen Auftrag möchte ich mit meinen Gedichten gern einen, wenn auch nur sehr kleinen, Beitrag leisten – erst recht, solange die AfD, insbesondere hier im Osten, so stark ist. Deshalb lade ich Euch hiermit ganz herzlich dazu ein, diesen Hashtag ebenfalls zu verwenden und zu verbreiten.
Von Herzen, Eure Marie ❤
Stand: 2. Juli 2026
